Dildos gekonnt einsetzen – zum Spaß anderer

Nicht nur allein kann man viel Spaß mit Dildos haben. Auch zu zwei, beispielsweise mit deinem Partner oder deiner Partnerin, können solche Spielzeuge zum Einsatz kommen und euch ein bisschen mehr Würze ins Liebesleben hineinbringen. Allerdings geht das weit über das übliche „Rein-Raus“ hinaus. Wir zeigen dir mit nützlichen Tipps, wie du nicht nur du mit dem Spielzeug auf deine Kosten kommst, sondern auch dein Partner, deine Partnerin oder auch andere Zuschauer.

Zum Zusehen verdammt

Warum schauen eigentlich viele Menschen – sowohl Männer wie Frauen – gerne Pornos? Ganz einfach: Weil der Mensch in seiner Sexualität immer ein kleiner (oder großer) Voyeur ist, den es erregt, anderen beim Sex, bei der Masturbation usw. zuzuschauen. Und ein guter Porno macht natürlich Lust auf mehr – auch abseits des Bildschirms.

Dieser Tipp nutzt diesen natürlichen Voyeurismus und ergänzt ihn um etwas Exhibitionismus deinerseits. Denn hierbei bist du als Dildo – Besitzer das Objekt der Begierde und zeigst dich. Und das geht so:

Du bringst dich und deinen Partner in eine angenehme, sex-positive Stimmung. Zuvor hast du schon vorbereitet, welche Dildos du benutzen möchtest. Dann musst du deinem Gegenüber klipp und klar sagen, dass er jetzt nur zuschauen darf.

Ob er so diszipliniert ist, das einfach mitzumachen oder ob du zu ein paar zusätzlichen Maßnahmen, etwa Handschellen, greifen musst, bleibt dir überlassen.

Dann beginnt die Show: Vor den Augen deines Partners setzt du deine Dildos so ein, wie es dir guttut, er darf nur zuschauen – und ich garantiere, dass ihn das kein bisschen negativ stimmen wird, ganz im Gegenteil. Für die meisten ist es ein großartiges Vorspiel, dem noch viel mehr folgt.

Doppelter Dildo, doppelter Spaß

Dieser Tipp ist sowohl für Hetero- sowie männliche und weibliche Homo-Pärchen geeignet und kann gerne auch als Fortsetzung des ersten Tipps praktiziert werden.

Frag dich mal selbst: Steht irgendwo geschrieben, dass man einen Doppeldildo nur als Frau bei sich allein einsetzen muss? Ganz sicher nicht, denn er ist ein tolles Paar-Spielzeug.

Dazu empfehle ich den Einsatz flexibler, möglichst langer Dildos, damit kann man besser die unterschiedlichen Bewegungen zweier Menschen ausgleichen und sich freier bewegen, ohne dass er bei einem rausrutscht.

Am besten setzt ihr euch dazu nackt auf einem großen Bett oder dem Boden mit den Gesichtern zueinander gewandt gegenüber und rutscht mit dem Unterkörper aufeinander zu. Dann kommt der Doppeldildo zum Einsatz – bei körperlich flexiblen Hetero-Pärchen können auch beide ihn anal verwenden und dabei gleichzeitig noch normalen Sex haben, was die meisten als unheimlich erregendes Gefühl beschreiben.

Ein doppelter Spaß ist dabei garantiert.

Den Dildo zum Beruf

Viele Menschen nutzen ihre Dildos für ein höchstprivates Vergnügen. Dabei lässt sich damit natürlich auch, gerade in der heutigen Internetwelt, ziemlich gutes Geld machen, ja sogar der Lebensunterhalt bestreiten.

Das Ganze läuft unter dem Oberbergriff Sexkontakte für den unvergesslichen Spaß. Was machst du als Dildo-Besitzer? Du setzt die Spielzeuge gekonnt ein – etwa vor der Kamera beim Drehen von Amateurpornos, hocherotischen Fotoshootings oder auch Live-Cams. Die Möglichkeiten sind heute grenzenlos.

Du bekommst nicht nur deinen Spaß über den Dildo-Einsatz, sondern auch noch so manchen Euro und andere genießen es, dir dabei zuzuschauen.

Öffentliche Überraschung

Männer und Frauen interessieren sich immer mehr für das „Hintertürchen“ des jeweils anderen. Das stelle ich immer wieder fest, wenn ich sehe, wie schnell Jahr für Jahr die Zahlen an Butt Plugs, Analdildos und Prostata-Dildos durch die Decke schießen.

Vor allem der Butt Plug hat es beiderlei Geschlechtern schwer angetan. Denn er ist weniger ein Dildo, den man dauernd bewegen muss, als ein Spielzeug, das einmal an seinen Einsatzort gebracht wird und dort verbleibt.

Für seine Träger entsteht die Lust vor allem dadurch, dass der Plug den Anus dehnt und die ganze Zeit gut spürbar ist – ein schönes Kribbeln auch in eigentlich nicht-sexuellen Situationen.

Und wie machst du damit jemand anderem eine Freude? Ganz einfach: Du besorgst dir einen optisch besonders ansprechenden Plug.

Ich empfehle dazu einen jener Butt Plugs, die am Ende einen Kristall oder Glitzerstein eingearbeitet haben. Alternativ funktionieren auch Analketten– es muss nur sichergestellt sein, dass der Dildo durch seine Formgebung nicht bei normalen Bewegungen herausrutscht.

Ihn führst du anal ein – und zwar bevor du und dein Partner zu einer gänzlich harmlosen, un-sexuellen Unternehmung aufbrechen. Etwa Shopping, Eis-Essen usw. Schon das wird sich für dich ziemlich erotisch anfühlen.

Damit es auch deinem Partner so geht, braucht es nur eine Situation und ein Örtchen, in dem ihr ungestört seid, beispielsweise eine Umkleidekabine. Hier musst du nur mal kurz deine Kleidung so verrücken, dass dein Partner unmissverständlich sieht, dass da etwas steckt. Er wird wahrscheinlich kaum warten können, wieder nachhause zu kommen, um sich dieses Schmuckstück genauer anzusehen.

Cowgirl rollenverteilt

Normalerweise bezeichnet die Cowgirl-Stellung jene ganz normale Position, bei der ein Mann auf dem Rücken liegt, sein weibliches Gegenüber sitzt obendrauf und reitet ihn, als wäre sie ein Cowgirl.

Insbesondere ob der Tatsache, dass Männer anal meist noch erregbarer als Frauen sind, empfehle ich dir jedoch verstärkten Dildo-Einsatz für eine umgedrehte Variante der Cowgirl-Stellung.

Fachsprachlich nennt sich der Spaß, den immer mehr Pärchen praktizieren, Pegging – hat übrigens nichts mit Petting zu tun.

Du brauchst dazu einen Umschnalldildo. Sollte dein Partner mit solchen analen Freuden noch keine Erfahrungen haben, sollte der kurz und dünn sein – steigern kann man sich später immer noch.

Du trägst ihn und liegst auf dem Rücken, dein Partner setzt sich nun über dich. Im Gegensatz zu der von vielen erfahrenen Pegging-Pärchen praktizierten Stellung, bei der die Dildo-Trägerin hinter dem vorgebeugten Mann steht oder kniet, hat das den Vorteil, dass dein Partner allein kontrolliert, wie schnell und wie tief der Dildo bei ihm gehen kann. Gerade für Anfänger ist das (und viel Gleitgel) wichtig, damit sie von Beginn an genießen können.

Wenn dein „Cowboy“ sich daran gewöhnt hat, kannst du zusätzlich von unten sanft stoßen –  viele Frauen ergreifen in dieser Stellung als zusätzliche Komponente der Lust noch sein bestes Stück und massieren es, da gerade unerfahrene Männer anfangs nicht zwingend durch die reine Stimulation von Anus und Prostata zum Orgasmus kommen können.

Bild: unsplash.com, © Dainis Graveris

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