Partnerschaft, Sex

Do you fuck on the first Date? Was du beim ersten Sex tun solltest – und was nicht

And I say
Hey, do you kiss on the first date?
Hey, do you kiss on the first date?
‚Cause I do, ‚cause I do, ‚cause I do, ‚cause I do, ‚cause I do

Was die kanadische Rockband Danko Jones hier mit „kiss“ so unverfänglich singt, gilt vielen Fans längst als Chiffre für Sex in den Frühphasen einer Beziehung. Dabei ist es weitgehend gleich, ob du tatsächlich schon beim allerersten Date mit deinem Partner in spe in der Kiste landest, ob du die „Drei-Date-Regel“ einhältst oder der Sex erst später kommt: Irgendwann wirst du mit einem Menschen zum allerersten Mal intim werden. Vor allem dann, wenn du eine längere Beziehung im Sinn hast, nicht nur einen One-Night-Stand, gibt es einige Do’s und Dont’s, die du beachten solltest.  

Do: Eigenverantwortlich Gummis vorbereiten

Es ist seit Jahrzehnten eine absolute Grundregel des Eigenschutzes: Sex ohne Kondom ist erst dann okay und unbedenklich, wenn beide Beteiligten durch aktuelle Tests nachweisen können, dass sie nicht an sexuell übertragbaren Krankheiten leiden. Alles andere wäre das Bett-Äquivalent zu Russisch Roulette.

Doch solltest du dich niemals darauf verlassen, dass dein Date dafür sorgen wird, dass Kondome bereitliegen. Mehr noch: gerade dann, wenn du nicht mit dem Ziel Sex in ein Date hineingehst, solltest du vorher eine Packung frische Kondome besorgen – denn wenn beim Treffen klar wird, dass die Chemie richtig gut stimmt und es zwischen euch heftig kribbelt, besteht immer die Möglichkeit, dass ihr schneller im Bett landet, als du es geplant hattest. Dann ist es buchstäblich lebenswichtig, dass du im Zweifelsfall Gummis bereithast.

Don‘t: Zu viel Alkohol trinken

Egal ob im Club, einer Bar oder im Restaurant: Bei vielen Dates gehört Alkohol irgendwie mit dazu. Doch so sehr eine Flasche Rotwein es auch erleichtert, offen mit einem bislang wenig oder unbekannten Menschen zu sprechen, so sehr ist es doch auch eine Tatsache, dass Alkohol enthemmt und risikobereiter macht.

Im Klartext: Alkohol kann nicht nur dazu führen, dass du mit deinem Date schon Sex hast, obwohl du nüchtern noch ein weiteres Treffen abgewartet hättest. Er kann auch dafür sorgen, dass du Schutzmaßnahmen unterlässt – vor allem die Sache mit den Kondomen.

Deshalb solltest du darauf achten, dass zumindest du nur so viel trinkst, dass du nie der Gefahr unterliegst, die Kontrolle zu verlieren – am besten kannst du das noch unterstützen, indem du vorher oder beim Date etwas Fett- und/oder Kalorienreiches isst. Das verlangsamt die Wirkung von Alkohol beträchtlich.

Do: Für entspannte Grundlagen sorgen

Ihr trefft euch unter der Woche, weil ihr euch ziemlich mögt und du nicht bis zum Wochenende warten möchtest. Dennoch hast du dauernd im Hinterkopf, was du noch auf der Arbeit zu tun hast.

Es sind solche Stressoren, die perfekt dazu geeignet sind, den ersten Sex schlechter zu machen, als er es sein könnte. Sofern es in deiner Hand liegt, solltest du die erste Nacht deshalb erst dann einläuten, wenn du am nächsten Tag in Ruhe ausschlafen kannst. Du hast, wie man so schön sagt, „den Kopf frei“ und kannst dich auf die Lust konzentrieren.

Don’t: Detailliert vorplanen

Natürlich wirst du dir, auch bevor bei euch erstmals die Hüllen fallen, schon Sex mit deinem Date ausmalen. Allerdings solltest du diese Wunschfantasie keinesfalls in die Realität umlegen. Denn wie das mit Fantasien so ist, sie werden oft von der Realität demoliert.

Soll heißen, stell dir nicht vor, dass du die ganze Nacht geleckt wirst; erwarte nicht, dass du stundenlang durchhalten wirst und mehrfach kommen kannst.

Was du erwarten solltest, ist Standardsex, der seinen Erregungsfaktor hauptsächlich daraus bezieht, dass er für euch miteinander neu und aufregend ist. Selbst, wenn ihr sehr gut zueinander passt, wäre es unrealistisch, beim ersten Mal den absoluten Super-Mega-Sex zu erwarten – schließlich kennt ihr euch längst nicht so genau, dass ihr in sexueller Hinsicht aufeinander eingespielt wärt. Das jedoch ist die wichtigste Grundlage für den bestmöglichen Sex.

Sorge für entspannte Stimmung, lege Verhütungsmittel bereit und dann lass einfach alles auf dich zukommen. Wenn ihr abseits des Bettes gut harmoniert, stehen die Chancen definitiv nicht schlecht, dass es dennoch unvergesslich gut wird.

Do: Ehrlich sein

Dein Date knetet beim Vorspiel deine Hoden ein gutes Stück fester, als du es magst. Er saugt an deinen Nippeln, dass es schon unangenehm zwickt – aus der mangelnden Vertrautheit in der Beziehungsfrühphase können viele große und kleine Bettfehler resultieren, die nicht nur den ersten Sex für einen von euch eher schlecht machen.

Dagegen gibt’s für dich nur eines: Sei konsequent ehrlich. Sowohl, wenn du etwas nicht magst, was der andere tut, wie wenn du es ganz besonders magst. Bedenke immer, wenn eure Beziehung sich vertieft, kann euer Sex nur davon profitieren, dass dein Partner von Anfang an weiß, was du gut findest und was nicht.

Tipp: Wenn du Angst hast, bei einer falschen Vorgehensweise deines Dates mit Worten die Stimmung zu ruinieren, dann arbeite mit Taten und Aufforderungen. Etwas läuft gerade falsch? Dann zieh deine neue Flamme einfach hoch zu dir und küsse sie innig. Das gibt dir Zeit, das Ruder herumzureißen und eine andere Handlung zu beginnen. 

Don’t: Direkt super-offen sein

Eigentlich findest du es als Mann ziemlich scharf, von einer Frau mit einem Dildo im Po verwöhnt zu werden. Oder du als Frau magst es mächtig, beim Sex feste Klapse auf den Hintern zu bekommen. Soll heißen: Viele Menschen mögen beim Sex Dinge, die vom Standardmäßigen etwas abweichen.

Natürlich ist es auch wichtig, dass dein Date relativ frühzeitig von solchen Wünschen und Neigungen erfährt. Erfahrungsgemäß ist der erste Sex jedoch der falsche Zeitpunkt dafür. Hier solltest du immer bedenken, dass dein Gegenüber dich nicht näher kennt. Um bei den obigen Beispielen zu bleiben: Vielleicht hat deine angehende Freundin nicht einmal bei sich selbst tiefere Erfahrungen mit Spielzeug – sie dann zu motivieren, ein Toy bei einem (fast fremden) Mann anzuwenden, könnte sie überfordern. Auch die Sache mit den festen Klapsen kann bei einem Partner, der sowas noch nie gemacht hat, für Ähnliches sorgen.

Abermals gilt: Geh an den ersten Sex als normalen Standardsex heran. Alles andere wird sich in den kommenden Wochen und Monaten noch ergeben, wenn ihr gut harmoniert.

Do: Sei zärtlich

Zugegeben, es besteht natürlich immer die Möglichkeit, dass ihr beide während des Dates so dermaßen scharf aufeinander werdet, dass euer erster Sex ein handfester schneller Quickie im Auto wird. Häufiger allerdings wird er bei einem von euch im Bett stattfinden. Und da gibt’s eine Maßregel, die für beide Geschlechter gilt: Seid so zärtlich wie es nur möglich ist. Ihr müsst nicht mit der Tür ins Haus fallen; müsst nicht alles zeigen, was ihr jemals über die Befriedigung eines Partners gelernt habt.

Lasst euch alle Zeit der Welt, die habt ihr. Dehnt das Vorspiel aus, erkundet euch, lasst die Lust genüsslich hochkochen, denkt vor allem an euer Gegenüber. Selbst, wenn der Sex nur zwischen den Standardstellungen wechselt, wird er auf diese Weise wirklich gut sein – und bei eurem künftigen Partner sehr positiven Eindrücke hinterlassen.

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